Das Weingut Burggarten in Heppingen hat den Ehrenpreis des Kreises
Ahrweiler für herausragende Leistungen bei der Wein- und
Sektprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz erhalten.
Landrat Dr. Jürgen Pföhler überreichte jüngst das Glasschild mit
dem darauf abgebildeten Heiligen Urban, dem Schutzpatron der
Winzer, an Firmenchef Paul-Josef Schäfer.
„Der Weinwirtschaft und der Gastronomie kommt, vor allem mit Blick
auf den Tourismus, eine immense Bedeutung für unseren gesamten
Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler zu", erklärte Landrat Dr.
Pföhler. Die Leistung des Weingutes Burggarten verhelfe dem Weinbau
an der Ahr zu einem hohen Bekanntheitsgrad und sei damit eine
direkte Werbung für den AW-Kreis.
Der Heppinger Winzer Schäfer kann auf eine breite
Auszeichnungspalette schauen. So wurde das Weingut Burggarten im
Jahr 2009 in der Kategorie Frühburgunder mit dem Deutschen
Rotweinpreis des internationalen Weinmagazins Vinum ausgezeichnet.
Ebenfalls hat das Weingut im Herbst vergangenen Jahres bei der
Prämierung des IHK-Kammerweins unter 38 vorgestellten
Spätburgundern die ersten drei Plätze belegt. Der jetzige
Ehrenpreis des Kreises ist an die erfolgte Prämierung durch die
Landwirtschaftskammer 2009 angelehnt. Neben dem Glasschild erhielt
Schäfer eine Ehrenurkunde.
Das Weingut Burggarten wird bereits als Familienunternehmen in der
vierten Generation betrieben, auch die fünfte ist bereits
gesichert. Denn durch die Söhne von Betriebsinhaber Paul-Josef
Schäfer und Ehefrau Gitta – Paul-Michael, Heiko und Andreas – wird
das Wissen um den Weinbau erhalten bleiben. Alle drei sind
Fachleute: als Weinbautechniker, Winzermeister und Winzergeselle.
Das Unternehmen bewirtschaftet 15 Hektar Weinbaufläche. Seit 2005
betreiben die Schäfers ein Vier-Sterne-Gästehaus am Fuße der
Landskrone, das aus einem Weinquartier mit 17 Themenzimmern und
Ferienwohnungen besteht.
FOTO: Ehrenpreis des Kreises für das Weingut Burggarten: Dr. Jürgen
Pföhler (l.) und Paul-Josef Schäfer.
Aktuelle Presseberichte aus dem Burggarten

Jazz und Wein
Weingut Burggarten erhält Ehrenpreis des Kreises

Deutscher Rotweinpreis 2009

Winzer Paul-Josef Schäfer mit seinen Söhnen Andreas, Heiko und
Paul-Michael, in der Hand die prämierten Weine des Jahres
2009
RZ 31-10-2009 Foto: Jochen Tarrach
HEPPINGEN. Die Ahrweine sind in der Republik einfach Spitze, das wurde nun wieder hochoffiziell bestätigt. Mit dem Gewinn der wohl höchsten deutschen Auszeichnung für Weine, dem „Deutschen Rotweinpreis 2009", für einen 2007er Neuenahrer Sonnenberg Frühburgunder wurde jetzt erneut bescheinigt, dass das Weingut Burggarten von Paul-Josef Schäfer und den Söhnen Heiko, Michael und Andreas Schäfer aus Heppingen zu den Spitzenweingütern der Republik zählt.
Am heutigen Samstag werden die Schäfers den begehrten, von der
Zeitschrift „Vinum" ausgesetzten Spitzenpreis in der
Schlossgartenhalle von Ettlingen in Empfang nehmen. Über 1270
Topweine, eingeteüt in zehn Kategorien, wurden zur Bewertung für
den Rotweinpreis eingereicht. Der Wein vom Neuenahrer Sonnenberg
des Weingutes Burggarten, der es auf 89 Grad Öchsle brachte, über
ein sehr intensives Bouquet verfügt und lange im Nachhall ist,
überzeugte die Juroren auf besondere Weise und gewann die ebenso
außergewöhnliche wie hohe Auszeichnung in der Kategorie
„Frühburgunder".
Für Paul-Josef Schäfer und seine Söhne ist das keine Eintagsfliege,
denn bereits 2008 konnten sie mit ihrem 2006er Qualitätswein
„Veroso" den Deutschen Rotweinpreis in der Kategorie „Cuvées"
gewinnen. Ein toller Erfolg war auch die Kammerweinprämierung 2009
der IHK-Koblenz. Dort belegten seine Spätburgunder gleich die
ersten drei Plätze.
Die eigentliche Auszeichnung durch den Deutschen Rotweinpreis
besteht weniger in Urkunde und Pokal, sondern in der folgenden
ausführlichen Berichterstattung über das Weingut Burggarten in der
Zeitschrift „Vinum". Sie wird von Weinkennern und Abnehmern
bundesweit gelesen und ist besonders ab-satzfördernd. Innerhalb von
knapp 25 Jahren hat Paul-Josef Schäfer sein Weingut in die deutsche
Spitzenklasse geführt. 1985 kaufte er als damaliger
Genossenschaftswinzer das Anwesen Burggarten, den ehemaligen Sitz
der Winzergenossenschaft Heppingen, die schon nach dem Ersten
Weltkrieg aufgelöst wurde.
Er dehnte die Rebflächen immer mehr aus, entwickelte seinen eigenen
Qualitätsan¬bau und kümmerte sich um ein zeitgemäßes Marketing.
Etwa 80 Prozent seiner Jahresproduktion von mehr als 120 000
Flaschen verkauft er ab Hof. Jede Menge Auszeichnungen und
Prämierungen hat er in all' den Jahren bekommen. Sie alle sind in
den Räumen des Weingutes sorgfältig aufbewahrt und dokumentieren
den Weg zum Erfolgsweingut. (tar)
Drei Söhne bürgen für den Spitzennamen

Erfolgreiches Trio: Andreas, Heiko und Paul-Michael Schäfer (v. l.)
vom Weingut Burggarten arbeiten Hand in Hand mit dem Vater.
Das Weingut Burggarten zählt zur Elite deutscher Winzer
Von GISELA SIEBERT
„Wir sind mit der Arbeit in den Reben und im Keller groß geworden,
und da kam für uns nichts anderes in Frage“, verrät Heiko Schäfer,
weshalb er wie seine beiden Brüder im heimischen Winzerbetrieb
seine Zukunft sieht. Paul Michael, der Älteste, kümmert sich um den
Keller und „ist ungeheuer kreativ bei der Flaschen-Ausstattung“,
lobt Mutter Gitta die geradlinig markanten Etiketten.
Wie Heiko ist Andreas draußen eingespannt: Die Brüder ackern im
Weinberg und sind bei den Kunden unterwegs. Früher entblättern,
später abfüllen wollen sie gelegentlich, akzeptieren aber bei
Meinungsverschiedenheiten doch die Erfahrung von Vater Paul Josef
Schäfer, der in vierter Generation das Weingut im Neuenahrer
Stadtteil Heppingen führt.
„Wir mussten vergrößern, weil immer mehr Familienmitglieder vom
Betrieb leben müssen“, sagt der Senior. Mit Weißwein wollte er das
Angebot ergänzen. „Und die besten Rieslinge kommen für mich von der
Mosel.“ Per Anzeige suchte er nach Rebf lächen im südlicheren
Flusstal. „80 Winzer haben sich gemeldet.“ Schäfer konnte sich also
zwei Filetstücke aussuchen: Südlagen in Zeltingen und in Piesport
mit überwiegend 15 bis 18 Jahre alten Reben, in der Toplage
Piesporter Goldtröpfchen sogar 80-jährigen Stöcken. Die werden als
„AlteReben“ mit leichter Restsüße ausgebaut,
die die intensiven mineralischen und fruchtigen Duftnoten wunderbar
unterstreicht. 2009 wurde dieser Riesling in Holland von 14
Restaurants
an der Oosterschelde zum besten Hummerwein gekürt was die
Weinmacher im Burggarten mehr beeindruckt hat als reichlich
Auszeichnungen für ihre würzigen Früh- und Spätburgunger.
Regelmäßig räumen die Schäfers Kammerpreise der IHK Koblenz ab,
und die Fachzeitschrift „Vinum“ verlieh dem Betrieb 2009 den
angesehenen „Deutschen Rotweinpreis“. Die Ausweitung an die Mosel
haben Schäfers Stammkunden begrüßt. Immerhin können sie sich jetzt
auch mit filigranen, spritzigen Weißweinen eindecken und übrigens
nach ausgiebigen Verkostungen auch im 2005 eröffneten Gästehaus
übernachten, das Gitta Schäfer liebevoll eingerichtet hat und
leitet.
Kölnische Rundschau 17.2.2010 Nummer 40
Topweine von der Ahr
Landwirtschaftskammer prämierte Sieger
BERNKASTEL-KUES/KREIS AHRWEILER. Ausgezeichnet waren sie bereits
alle, die Weine, die zum Wettbewerb der Landwirtschaftskammer
Rheinland-Pfalz um den Titel Siegerwein 2009 angestellt wurden.
Schließlich waren nur Weine zugelassen, die während der vergangenen
zwölf Monate im Rahmen der Landesprämierung für Wein und Sekt mit
der höchsten Bewertung versehen wurden. In den Anbaugebieten Ahr,
Mittelrhein und Mosel wurden nun in zwölf Kategorien von einer
unabhängigen Fachjury die besten Vertreter des Prämierungsjahres
ermittelt. In diesem Jahr gab es auf den ersten Plätzen viele neue
Namen, die in den vergangenen Jahren noch nicht in den Siegerlisten
verzeichnet waren.
Im Sensorikraum der Mosellandkellerei in Bernkasten-Kues waren
mehrere Durchgänge im verdeckten Probe- und Bewertungsverfahren
erforderlich. So dicht lagen die Spitzenweine in den verschiedenen
Kategorien beieinander. Am Ende entschieden nur Nuancen zwischen
den Platzierungen, sodass Probenleiter Dr. Stephan Reuter
feststellen konnte: "In der Spitze ist kein Wein besser oder
schlechter, allenfalls anders." Anders als in den vergangenen
Jahren werden daher auch nicht ausschließlich die Sieger bekannt
gegeben, sondern auch die Zweit- und Drittplatzierten.
Die Siegerweine des Jahres 2009 aus dem Anbaugebiet Ahr sind:
Frühburgunder Rotwein trocken:
1. 2007 Ahr Frühburgunder QbA trocken im Barrique gereift
(Dagernova Weinmanufaktur und Ahr-Winzer eG Dernau), 2. 2008er
Marienthaler Rosenberg Frühburgunder QbA Trocken im Barrique
gereift (Weingut Peter Kriechel, Bad Neuenahr-Ahrweiler), 3. 2008er
Ahr Frühburgunder QbA Trocken (Winzergenossenschaft
Mayschoß-Altenahr, Mayschoß).
Spätburgunder Rotwein trocken:
1. 2007 Heimersheimer Burggarten Spätburgunder Q bA trocken im
Barrique gereift (Weingut Burggarten P.J. Schäfer & Söhne, Bad
Neuenahr-Ahrweiler), 2. 2007er Ahr Spätburgunder QbA Trocken im Barrique gereift
(Maibachfarm Günter Gatzmaga, Bad Neuenahr-Ahrweiler), 3. 2008er Ahrweiler Ursulinengarten, Spätburgunder QbA (Weingut
Burggarten P.J. Schäfer & Söhne, Bad Neuenahr-Ahrweiler).
RZ Bad Neuenahr-Ahrweiler vom Freitag, 18. September 2009, Seite
18.
Ahrwinzer erringen viele Auszeichnungen für ihre Weine

Industrie- und Handelskammer Koblenz zeichnet edle Tropfen aus -
Burggarten siegt dreifach - Dagernova vorn beim Frühburgunder
KOBLENZ/AHRKREIS. Winzer, Weinexperten und Gäste aus Politik und
Wirtschaft erlebten bei der 17. Kammerwein-Gala der Industrie- und
Handelskammer (IHK) Koblenz einen Abend mit den besten Weinen aus
den Anbaugebieten des IHK-Bezirks (die RZ berichtete). Alle Sieger,
Zweit- und Drittplatzierten in den neun Kategorien des Wettbewerbs
wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Unter den jetzt Prämierten
waren auch eine Reihe von Winzern aus dem Weinbaugebiet Ahr.
Mit dem Titel "Kammerwein des Jahres 2009" an der Ahr in der Gruppe
der 2007er und/oder 2008er Frühburgunder trocken darf sich nun der
2007er Ahr Dagernova Frühburgunder QbA trocken Barrique der
Ahr-Winzer eG Dagernova Weinmanufaktur, Heerstraße 91-93, Bad
Neuenahr, schmücken. Den zweiten Platz belegte der 2008er Jubilus
Frühburgunder Qualitätswein trocken Goldkapsel vom Weingut Peter
Kriechel, Walporzheimer Straße 83-85, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Weitere Finalisten (alphabetisch geordnet) sind:
● Brogsitter Weingüter Privatsektkellerei Exklusiv-Importe GmbH,
Grafschaft- Gelsdorf, 2007er Walporzheimer Pfaffenberg Hommage
Sanct Peter Ahr Frühburgunder trocken- Barrique.
● Weingut Peter Kriechel, Bad Neuenahr-Ahrweiler, 2007er
Ahr-Frühburgunder - B - QbA trocken.
● Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr eG, Mayschoß, 2008er Ahr
Frühburgunder QbA trocken Goldkapsel.
"Kammerwein des Jahres 2009" an der Ahr in der Kategorie 2007er
und/oder 2008er Spätburgunder trocken ist der 2007er Neuenahrer
Schieferlay Spätburgunder QbA trocken vom Weingut Burggarten,
Landskronerstraße 61-67, Heppingen. Den zweiten Platz belegt der
2007er Heimersheimer Burggarten Spätburgunder QbA trocken Fass 39
und der dritte Platz geht an den 2008er Heimersheimer Burggarten
Spätburgunder QbA trocken Fass 39 ebenfalls vom Weingut Burggarten.
Weitere Finalisten (alphabetisch geordnet) sind:
● Weingut Peter Kriechel, Bad Neuenahr-Ahrweiler, 2008er
Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder Qualitätswein trocken
Barrique.,
Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr eG, Mayschoß, 2008er Ahr
Spätburgunder QbA trocken Selektion XII Trauben Goldkapsel.
Außerdem wurden mehrfach positiv bewertet: Weingut Peter Kriechel,
Bad Neuenahr-Ahrweiler, 2007er Neuenahrer Sonnenberg Spätburgunder
Auslese trocken.
RZ Bad Neuenahr-Ahrweiler vom Freitag, 27. November 2009, Seite 22.
Pressemeldungen

Kammerweinprobe mit zufriedenen Gesichtern (von links): IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Podzun, Paul-Josef Schäfer (Weingut Burggarten), TSG-Geschäftsführer Matthias Greilach, Ahrweinkönigin Mandy Großgarten, Markus Kriechel, Dagernova-Kellermeister Günter Schüller und Paul Schäfer. Foto: Vollrath
IHK prämierte Weine
Zufrieden war auch Kellermeister Günter Schüller von der Ahr-Winzer eG (Dagernova). Sein 2007er Ahr Dagernova Frühburgunder QbA trocken Barrique belegte bei den 23 zur Verkostung vorgestellten Frühburgundern den ersten Platz vor einem 2008er Jubilus Frühburgunder trocken Goldkapsel des Weingutes Peter Kriechel aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der dritte Platz wurde einem 2007er Walporzheimer Pfaffenberg Hommage Sanct Peter Ahr-Frühburgunder trocken des Weinguts Brogsitter aus Gelsdorf zuerkannt.
Zu bewerten waren Früh- und Spätburgunder der Jahrgänge 2007 und 2008. Als Jurymitglieder fungierten unter der fachlichen Beobachtung von Ahrweinkönigin Mandy Großgarten neben IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Podzun aus Koblenz auch Stefan Doktor, Deutscher Meister der Weinfachberater 2009 vom Schloss Johannisberg im Rheingau, sowie aus dem Ahrkreis Jean-Marie Dumaine vom Vieux Sinzig und Offizialprüfer Rolf Münster von der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr.
Podzun lobte in seiner Auswertung besonders die "extreme Leistungsdichte" der Ahrwinzer. Insgesamt hätten sie sich unglaublich nach oben entwickelt, und es habe keine Ausreißer nach unten gegeben. Die Flaschen der Siegerweine dürfen nicht nur mit den entsprechenden Plaketten in Gold, Silber und Bronze versehen werden, sondern sie werden auch bei allen Küchenmeisterprüfungen der IHK sowie weiteren offiziellen Anlässen ausgeschenkt und erreichen damit ein weites, erlesenes Publikum. Die Kammerweine 2009 sind automatisch auch Teilnehmer der überregionalen Veranstaltung "Wein im Schloss" am 2. Mai 2010 in Koblenz.
Mit der Ermittlung der Siegerweine an der Ahr ging die weit beachtete Aktion "Kammerwein des Jahres" bereits in die 17. Runde. Insgesamt wurden in diesem Jahr 364 Weine aus den Weinanbaugebieten Ahr, Mittelrhein, Nahe und Terrassenmosel in Blindproben getestet. Mit der Prüfung sollen Weingüter und Weinkellereien in ihrem Bestreben nach höchster Qualität unterstützt werden. So haben nur Spitzenweine eine Chance, einen der begehrten Preise zu gewinnen. (tar)
RZ Bad Neuenahr-Ahrweiler vom Mittwoch, 16. September 2009, Seite 11.
Spätburgunder-Kammerweine des Jahres 2009 kommen aus Heppingen -
Bei Frühburgundern liegt Dagernova an der Spitze
Burggarten ganz vorn
IHK prämierte Weine
KREIS AHRWEILER. Glückliche Gesichter gestern bei Paul-Josef Schäfer und seinen
Söhnen vom Weingut Burggarten in Heppingen: Unter 38 bei der
Prämierung des IHK-Kammerweins 2009 vorgestellten Spätburgundern
belegten ihre Weine die ersten drei Plätze. Zum Siegerwein wurde
von den zwölf Fachjuroren im Gewölbekeller der Kreissparkasse in
Ahrweiler ein trockener 2007er Neuenahrer Schieferlay Spätburgunder
QbA (Qualitätswein eines bestimmten Anbaugebietes, hier die Ahr)
auserkoren. 15 Monate hat der Siegerwein im Barrique-Fass gelegen,
um heranzureifen.
Zufrieden war auch Kellermeister Günter Schüller von der Ahr-Winzer
eG (Dagernova). Sein 2007er Ahr Dagernova Frühburgunder QbA trocken
Barrique belegte bei den 23 zur Verkostung vorgestellten
Frühburgundern den ersten Platz vor einem 2008er Jubilus
Frühburgunder trocken Goldkapsel des Weingutes Peter Kriechel aus
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der dritte Platz wurde einem 2007er
Walporzheimer Pfaffenberg Hommage Sanct Peter Ahr-Frühburgunder
trocken des Weinguts Brogsitter aus Gelsdorf zuerkannt.
Zu bewerten waren Früh- und Spätburgunder der Jahrgänge 2007 und
2008. Als Jurymitglieder fungierten unter der fachlichen
Beobachtung von Ahrweinkönigin Mandy Großgarten neben
IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Podzun aus Koblenz auch Stefan
Doktor, Deutscher Meister der Weinfachberater 2009 vom Schloss
Johannisberg im Rheingau, sowie aus dem Ahrkreis Jean-Marie Dumaine
vom Vieux Sinzig und Offizialprüfer Rolf Münster von der
Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr.
Podzun lobte in seiner Auswertung besonders die "extreme
Leistungsdichte" der Ahrwinzer. Insgesamt hätten sie sich
unglaublich nach oben entwickelt, und es habe keine Ausreißer nach
unten gegeben. Die Flaschen der Siegerweine dürfen nicht nur mit
den entsprechenden Plaketten in Gold, Silber und Bronze versehen
werden, sondern sie werden auch bei allen Küchenmeisterprüfungen
der IHK sowie weiteren offiziellen Anlässen ausgeschenkt und
erreichen damit ein weites, erlesenes Publikum. Die Kammerweine
2009 sind automatisch auch Teilnehmer der überregionalen
Veranstaltung "Wein im Schloss" am 2. Mai 2010 in Koblenz.
Mit der Ermittlung der Siegerweine an der Ahr ging die weit
beachtete Aktion "Kammerwein des Jahres" bereits in die 17. Runde.
Insgesamt wurden in diesem Jahr 364 Weine aus den Weinanbaugebieten
Ahr, Mittelrhein, Nahe und Terrassenmosel in Blindproben getestet.
Mit der Prüfung sollen Weingüter und Weinkellereien in ihrem
Bestreben nach höchster Qualität unterstützt werden. So haben nur
Spitzenweine eine Chance, einen der begehrten Preise zu gewinnen.
(tar)
RZ Bad Neuenahr-Ahrweiler vom Mittwoch, 16. September 2009, Seite
11.
Die Gewinner des Siegerweinforums 2009

Rheinland-Pfalz krönt die Sieger der Landesprämierung
Die Gewinner des Siegerweinforums 2009
19.10.2009 Wer bei der Landesprämierung für Wein und Sekt einen
Spitzenplatz belegen will, muss ein neutrales
Sachverständigengremium in einer verdeckten Probe davon
überzeugen, dass sein Wein oder sein Sekt den höchsten
Anforderungen der Prämierungsbestimmungen entspricht. Nur wer bei
den Kriterien Farbe, Geschmack und Harmonie in der geltenden
Fünf-Punkte-Skala im Mehrheitsvotum der Jury über 4,5 liegt, wird
mit der Goldenen Kammerpreismünze ausgezeichnet. In Mainz wurden
jetzt in 29 gebiets,- sorten- und geschmacksspezifischen Kategorien
aus den Reihen der goldprämierten Weine des Jahres die jeweils
besten ermittelt: Die Siegerweine der Landesprämierung 2009.
Zur Fotogalerie >>>
Anbaugebiet Ahr, Spätburgunder Rotwein trocken
1. 2007 Heimersheimer Burggarten Spätburgunder QbA trocken im
Barrique gereift, Weingut Burggarten P.J. Schäfer & Söhne, Bad
Neuenahr-Ahrweiler
3. 2008 Ahrweiler Ursulinengarten, Spätburgunder QbA
Weingut Burggarten P.J. Schäfer & Söhne, Bad Neuenahr-Ahrweiler
